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Autor: Johann Munz
Nachdem ich mich in 2001/2002 wieder mit der Modelleisenbahn zu beschäftigen begonnen hatte, beschloss ich Ende 2003, mich intensiver mit der Spur Z zu beschäftigen.
„Wieder“ heißt: Im Alter von ca. 13 Jahren hatte ich schon einmal eine Eisenbahn – allerdings Spur H0, die nur auf dem Fußboden aufgebaut wurde. Als mein Sohn etwa genau so alt war wie ich damals, wurde gemeinsam der Versuch gemacht, für seine H0-Eisenbahn eine Landschaft zu bauen. Beide Phasen waren jedoch nur von kurzer Dauer.
Mit diesem Wissen belastet und, weil die Spur Z vom Maßstab her sicher eine Herausforderung darstellen würde, sollte vor der endgültigen Entscheidung für eine dauerhafte Beschäftigung, ein Experiment durchgeführt werden.
Auf dem Weg für meine Entscheidung hatte ich mich mit verschiedenen Themen beschäftigt. So war für mich klar, dass ich gerne Anlagen bauen wollte. Außerdem hatte ich schon des öfteren gesehen, dass für eine Spur Z Landschaft irgendwelche kleinen Behältnisse ausreichten. Es sollte also ein Koffer sein, an dem ich mein Interesse und meine Geschicklichkeit messen wollte.
Im Januar 2004 machte ich mich auf den Weg, um einen geeigneten Reisekoffer zu besorgen. Im Oktober konnte ich den fertigen Koffer – sofern eine Anlage überhaupt jemals fertig sein kann – meinen Arbeitskollegen zeigen. Die waren meine ersten „Opfer“ – abgesehen von der Familie, die ja hautnah am Geschehen beteiligt war. Die Arbeitskollegen wurden deshalb ausgewählt, weil sie mir in einem gesundheitlichen Tief, das in diese Zeit fiel, zusammen mit ihren Genesungswünschen ein Geschenk für mein Hobby gemacht hatten.
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